Warum ich jahrelang vergessen habe, meine RMD zu prüfen
Vor drei Jahren stand ich plötzlich vor einer 50 %igen Steuerverfügung – weil ich meine erste Mindestauszahlung (RMD) aus meiner traditionellen IRA verpasst hatte. Ich dachte, ‚72 Jahre‘ sei noch weit weg – doch seit 2023 gilt das neue Alter: 73. Und es betrifft nicht nur IRA-Konten, sondern auch 401(k)-Depots, besonders bei Wechsel oder Pensionierung. Die Regel ist klar: Ab dem Kalenderjahr nach Erreichen des Alters musst du mindestens einmal im Jahr auszahlen – sonst drohen massive Nachzahlungen.
Welche Konten betroffen sind – und wann genau der Starttermin fällt
Nicht alle Altersvorsorge-Konten unterliegen der RMD-Pflicht: Roth-IRA sind befreit, aber traditionelle IRA, SEP-IRA, SIMPLE-IRA und Arbeitgeber-401(k) schon. Wichtig: Der erste RMD muss bis zum 1. April des Jahres erfolgen, das auf dein 73. Geburtstag folgt – alle weiteren bis zum 31. Dezember jedes Jahres. Wer also am 15. November 73 wird, hat bis 1. April des Folgejahres Zeit – aber dann immer pünktlich bis 31. Dezember. Verwirrend? Ja – deshalb hilft ein klarer Terminplan.
Praktische Tipps, die sofort helfen
Erstens: Notiere dir deinen ersten RMD-Termin direkt in deinem Kalender – mit Wiederholung ab 73 jährlich bis 31.12. Zweitens: Fordere bei deiner Depotbank eine automatische Berechnung der RMD an – viele geben sie kostenlos als PDF aus, inkl. Steuerhinweis. Drittens: Prüfe, ob du mehrere Konten hast – jede traditionelle IRA zählt einzeln, aber bei 401(k) reicht oft ein Konto pro Arbeitgeber. Vergiss nicht: Auch bei Teilpension oder Weiterarbeit gilt die Regel – Alter entscheidet, nicht Beschäftigungsstatus.
Zusammenfassung und Erinnerungshilfe
Die RMD-Regel ist kein Hindernis – nur ein Timing-Problem. Mit einer klaren Deadline im Blick und einer zuverlässigen Erinnerung bleibt alles im Griff. RemindMeBot kann dir kostenlos eine E-Mail-Alarmierung senden – exakt zum richtigen Zeitpunkt, mit Link zur Berechnung und Checkliste. So vergisst du nie wieder deine Altersvorsorge-Auszahlung.